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Wichtige Hinweise    

Seußlitzer Epilog

Der Sächsische Weinwanderweg verdient einen stimmungs- und genussvollen Ausklang. Was wäre dazu besser geeignet als Seußlitz und seine Umgebung mit seinen zahlreichen gemütlichen Weingaststätten!

Start: Vorplatz zum Schloss Seußlitz

  • Schloss Seußlitz
Aufzählung

Schloss Seußlitz

  • 1723-27 nach Plänen des Schöpfers der Dresdner Frauenkirche, des Ratszimmermeisters George Bähr Heinrich von Bünau erbaut; 1945 wurden hier Obdachlose aus dem zerstörten Dresdner Materni-Hospital untergebracht, später wurde es Kreis-Feierabendheim, das im Jahr 2000 aus sozialhygienischen Gründen umquartiert wurde; Reprivatisierung durch Versteigerung; Neugestaltung nach denkmalspflegerischen Gesichtspunkten durch den Besitzer Architekt Stephan Braunfels zu einem „Ort für Kunst und Musik“ („Art-Schloss“)

  • Eintritt durch das schmiedeeiserne Tor
Rundgang durch Schloss und Park:
Wir betreten den schmucken Wirtschaftshof des ehemaligen Rittergutes mit Stall- und Wohngebäuden und lassen die Hauptfront mit dem Portal und dem Wappengiebel auf uns wirken, ehe wir die Parkfront (rechts) anschauen. Von einer Terrasse, die randlich die Jahreszeiten (Sandsteinfiguren aus der PermoserSchule) trägt, hat man einen guten Einblick in den französischen Park. Über geometrische Anlagen mit Kugeleiben fällt der Blick auf die Heinrichsburg. Während sich rechts ein Wirtschaftsgarten (ehemaliger Klostergarten) anschließt, grenzt links ein englischer Park mit einem kleinen Teich an. Von dort sehen wir gut die in das Schloss integrierte Kirche.
  • zurück und im Uhrzeigersinn um das Schloss
  • An der Weinstraße durch einen Torbogen
  • linkerhand ein paar steile Stufen
 
  • zur Luisenburg hinaufsteigen
Zusammen mit dem Schlossumbau nach 1725 als Weinbergshaus im Schlossweinberg erbaut
  • schöne Aussicht
  • wieder herabsteigen
 
  • zum Haus des Gastes (Bürgerbüro, Naturschutz-Zentrum)
Alte Presse, 1819 auf Grundmauern des ehemaligen Klosters erbaut; eine Spindelpresse von 1836 wurde in das Stadtmuseum Meißen gebracht, dort aber leider entsorgt; im 20. Jh. Lagergebäude; 1998 zum Haus des Gastes umgebaut

rechts vor dem Haus des Gastes versperrt ein Tor das Gelände des Kirchhofes und der Kirche

Aufzählung

Kirche und Kirchhof

  • 1726 zusammen mit dem Schloss von George Bähr auf Fundamenten einer schon 1255 erwähnten Klosterkirche erbaut, von der ein gotisches Maßwerkfenster (in der Herrschaftsloge der Westwand), ein Maßwerkteil (an der Friedhofsmauer) und das Dreiergeläut erhalten sind; geschnitzter Kanzelaltar, zwei umlaufende Holzemporen; Epitaphe der Familie Pistoris (Erstbesitzer des Rittergutes) an der Nordwand und im Hof sind auch von der älteren Kirche übernommen worden; im Kirchhof Sarkophage und viele alte Grabmale und Grabsteine (13.-18.Jh.)

 
Aufzählung

Besichtigung Kirche

  • Zur Besichtigung von April bis September und in den Herbstferien jeden Sonn- und Feiertag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    Führungen oder Besichtigungen sind nach Voranmeldung im Pfarramt in Merschwitz (035267/50273) das ganze Jahr über möglich.

    Gottesdienste finden im Normalfall aller 14 Tage jeweils 10.00 Uhr statt.

    Der historische Friedhof ist von April bis September und in den Herbstferien jeden Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

  • weiter ins Dorf hineingehen

  • an der Bergstraße rechts einbiegen

  • Nr. 6 ehemaliges Forsthaus 1885/86; heute Kindertagesstätte
  • Nr. 7 Wohnstallhaus 1831 mit Scheune, Brunnen und Pumpe
  • Nr. 13 Alte Schule 1796 , überformt 1831
  • Nr. 14 ehemalige Reuters Weinstuben; Wohnhaus 1.Hälfte 19.Jh. und Seitengebäude mit Weinpresse von 1795 (nach 1990 nach Dresden abgegeben)
  • in den Seußlitzer Grund (Naturschutzgebiet)

 
  • nach wenigen Minuten kommt man zum Gondelteich
1974 durch Stau der Bockau im VMI („Volkswirtschaftliche Masseninitiative“) entstanden; an der Staumauer zwei ca. 400jährige Winterlinden (Naturdenkmal),
  • am linken (in Fließrichtung) Ufer weiter aufwärts zum
 
  • viel älteren Mühlteich

 

dessen Stauwasser trieb früher die Ober-(ehemalige Kloster-)mühle an der Bergstraße  (an der Stelle der heutigen, 1972 erbauten Freilichtbühne) und die Untermühle an der Forststraße an
  • über den Staudamm zum rechten Talhang
  • an dessen Fuß ein Weg aufwärts zum Forellenteich (ehemaliges Fischgewässer des Klosters) führt
  • von hier durch einen Nebengrund die Grüne Warte zum
 
  •  Vorwerk Radewitz
Ende 14.Jh. Schäferei des Klosters Seußlitz, ab Mitte 16.Jh. Schäferei-Vorwerk des Rittergutes; heute Außenstelle des Staatsweingutes Schloss Wackerbarth, zum Teil bewirtschaftet von einem Reitsport e. V.
  • die Radewitzer Straße überqueren zur Tafel 14 des Geschichts- und Weinlehrpfades

  • am Südrand einer flachen Mulde einem Wirtschaftsweg zwischen Wald (rechts) und Wein (links) folgen

  • hinab nach Diesbar über Am Brummochsenloch zur

 
  • Meißner Straße
Hier lohnt sich bei zur Verfügung stehender Zeit ein Abstecher auf der Straße oder dem Elberadweg elbaufwärts.

 
Aufzählung

Abstecher Richtung Nieschütz

    • auf genanntem Weg bis zur Gemeindegrenze von Nieschütz
    • Blick in den Winzerweg, besonders Nr.2, ein Haus von 1799;
    • wieder elbabwärts ist das  nicht zu übersehen;
    • Gasthaus „Zum Roß“
    • Merkers Weinstuben Nr.10
    • ganz in der Nähe geht eine Stufenfolge
    • zur Schönen Aussicht (Elbtal von Zehren bis Hirschstein, Collmberg)
    • am Beginn des alten Dorfkerns:
    • das Weingut Jan Ullrich, nicht zu verfehlen durch das große Fass vor dem Haus (Weinkeller mit Presse von 1862 aus dem ehemaligen Weingut Clemens & Scheuer);
    •  Weingut Jan Ullrich
      Am Brummochsenloch 21
      01612 Diesbar-Seußlitz,
      Tel.: 035267 - 5100
    • ein paar Schritte weiter das Gasthaus Rosengarten, Meißner Straße

  • auf dem Rückweg, vorbei am Granitbruch „Böser Bruder“
Aufzählung

Granitbruch "Böser Bruder"

  • Der Biotigranodiorit wurde ab 1870 bis 1965 zur Pflaster- und Bordsteingewinnung für alle Elbanliegerstädte gebrochen. 1975 wurde zur Beseitigung der Bergsturzgefährdung für Diesbar und Straße ein Damm errichtet. Der Name des Steinbruchs geht auf eine Sage zurück, nach der zwei Brüder das gleiche Mädchen liebten. Den abgewiesenen Liebhaber verwandelte ein Zauberer in einen Felsen, der allerdings durch Sprengungen beseitigt wurde. Heute nisten Turmfalken (durch Uhu verdrängt) und Dohlen in der Wand. Elbabwärts schließen sich an den Bruch bis zur Seußlitzer Heinrichsburg steile Hänge an, die mit Eichentrockenwald bestockt sind. Neben Traubeneichen kommen bestandsbildend Hainbuche, Feldahorn, Winterlinde, Weißdorn und Roter Hartriegel vor.

  • zum Ortsteil Seußlitz
 
  • Lehmanns Weinstuben


Ende des Ortsrundganges

Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten und Gaststätten sowie weitere Beratung erhalten Sie bei

Tourismusverband Sächsisches Elbland
Fabrikstraße 16
01662 Meißen
Tel.: 03521 / 76350; Fax: 03521 / 763540
Email:      info@elbland.de
Internet: www.elbland.de

Rittergut und Schlosstor in Seußlitz

 

Schloss - Eingangsportal

 

Blick zum Schlossweinberg

 

Treppe zum Winzerhaus Luisenburg

 

Schlossberg,
Winzerhaus Luisenburg

 

"Haus des Gastes"

 

Schlossberg,
Blick auf Seußlitz und Seußlitzer Grund

 

Gasthaus Rosengarten
in Diesbar

 

Seußlitzer Heinrichsburg

 

Schloss Hirschstein auf der gegenüberliegenden Elbseite - erreichbar mit der Fähre